Handwerker

vorläufige Handwerkerliste 2018 (PDF)

Lageplan Zunftmarkt 2018 (PDF)

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(vorläufige Gesamthandwerkerliste = siehe oben) 

Übersicht der beteiligten Handwerker am Zunftmarkt 2018

Der Schmied Johann Göggelmann und seine Schmiedegruppe
Der Schmied Johann Göggelmann und seine Schmiedegruppe „Ferrum er ignis“ schmieden aus Eisen unter anderem Kleiderhaken, Messer und Nägel. Und das alles unter den Augen der Besucher. Die Schmiedegruppe möchte den begeisterten Zuschauern vor allem ihr altes Handwerk präsentieren und authentische mittelterliche Waren zeigen.
Ralf Doms der Lichtermacher

Ralf Doms, der Lichtermacher, zeigt nach historischem Vorbild das Kerzenziehen aus Parafin und Bienenwachs.
Aber auch die Herstellung von Talglichtern wird er den Besuchern präsentieren. Hier zeigt Doms die Verarbeitung von Rinderfett vom Rohmaterial zum fertigen Talglicht.

www.derlichtermacher.de

Erik vom Tale der Gewürzhändler

Als Erik vom Tale bieten wir auf Mittelaltermärkten unsere Waren feil. Mit unseren Gewürzen und Kräutern aus dem „Orient“ und den „Klostergärten“ sind wir auf vielen Märkten willkommen. Denn auch hier wollen wir Euch Außergewöhnliches in guter Qualität verkaufen, und damit neue Ideen und Abwechslung in eure Küche bringen.„Kräuter sind die Freunde der Ärzte und der Stolz der Köche“ sagte schon Karl der Große.Weitere Spezereien und Köstlichkeiten, die wir mit uns führen, sind z.B. Kräutersud, Kräuteransatz, getrocknete Früchte, kandierter Ingwer und vieles mehr.

Rüdiger Engelhardt der Wippdrechsler in Aktion

Rüdiger Engelhardt ist ganz in diese Zeit eingetaucht: „Seid gegrüßt.“ Vor seinem Zeltsegel ist eine seltsame Konstruktion aus langen Ästen aufgebaut. Der Eschenmast bringe am meisten Spannung und Federkraft für das Fußpedal, erklärt der Wippdrechsler.„Mit meinen Beinen bin ich mein eigener Motor, damit treibe ich mein Werkstück an.“ Das Seil zieht dieses gegen das Eisen, so dass er das eingespannte Holz in Form bringen kann. „Die Einfachheit der Technik begeistert die Leute“, meint der gelernte Zimmermann. Den Besuchern die Wurzeln der Technik nahe zu bringen, das ist sein Anliegen. Und er lobt den Zunftmarkt-Verein, der Wert auf die Qualität der alten Handwerkskunst lege. Auf anderen mittelalterlichen Veranstaltungen habe dieser Anspruch nachgelassen.

Der Klausurmacher

Als selbstständiger Buchrestaurator und Klausurmacher (Buchbeschlagmacher) hat sich Gabert auf die Buchrestaurierung und die Nachfertigung von handgetriebenen Buchschliessen und Buchbeschläge spezialisiert. Ich führe alle Arten von Restaurierungen hierfür aus. Vor Allem beherrsche ich die alten Techniken der Buch- und Einbandkunst.

 

Historische Zunderwerkstatt

— Feuer machen wie unsere Ahnen, mit Feuereisen und historischem Zunder

Das passende historische Feuerzeug mit historisch aufbereitetem Zunder kaufen Sie bei Helmle.

Seilherstellung

Bei unseren Vorführungen verwenden wir fertiges Garn, damit wir das Seile schlagen mehrmals am Tage zeigen können.

Wir stellen drei- beziehungsweise vierlitzige Seile her. Bei dreilitzigen Seilen wird Garn an drei Haken am Seilergeschirr aufgezogen, entsprechend bei vierlitzigen Seilen zieht man Garn an vier Haken auf. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Anzahl der einzelnen Garne auf jedem Haken am Seilergeschirr gleich ist. Die Anzahl der Garne bestimmt den Durchmesser des fertigen Seiles und der Abstand zwischen Seilergeschirr und Seilerwagen die Länge des Seiles. Die Länge der aufgelegten Garne verkürzt sich beim Verseilen um etwa ein Drittel der ursprünglichen Garnlänge. Bei langen Seilen werden zwischen Seilergeschirr und Seilerwagen Seilböcke gestellt, um das Durchhängen der Garne und des fertigen Seiles zu verhindern. Sind die Garne aufgelegt, dreht der Seilerknecht die Kurbel so, dass sich die Garne in der selben Richtung drehen, wie die Garne gesponnen wurden, ansonsten würden diese aufgedreht werden. Der Drall setzt sich bis zum Haken am Seilerwagen durch, das Mitdrehen des Hakens wird mit dem Leitholz so lange verhindert bis die Litzen die notwendige Festigkeit haben. Der Seiler läuft dann mit dem Leitholz vom Seilerwagen zum Seilergeschirr, immer darauf achtend, ein gleichmäßiges Seil (Festigkeit, Steigung) zu erreichen, wobei der Seilerknecht die Kurbel weiterhin dreht. Wichtig ist dabei gleichmäßiges Drehen, Seilqualität ist davon abhängig. Hat der Seiler das Seilergeschirr erreicht, muss der Seilerknecht das Drehen sofort beenden. Das fertige Seil muss dann an den Enden zumindest verknotet werden, damit es sich nicht aufdreht. Es kann aber auch mit einem Auge, Augspleiß, Endspleiß oder Takling versehen werden. Danach werden die Litzen an den Haken abgeschnitten und das Seil vom Seiler und dem Seilerknecht gestreckt.

Wolle und Filzen

Handwerker kennen ihre Produkte wie ihren Augapfel, wissen sie doch um die Mühe jeden Schrittes bei der Fertigung. Noch heute arbeiten sie mit bewährten, teils jahrhundertealten Techniken und laden Euch zum Zusehen und Mitmachen ein. Seht, wie die Filzerin aus Wolle warme Kleidung zaubert. Wir stellen unsere Filzprodukte selbst her, mit einem kleinen Sortiment von nach historischen Vorlagen gefertigten, dem Filzhandwerk entsprechenden Artikeln. Auf dem Markt laden wir auch in unsere Kinderfilzerei ein. Wir zeigen den Werdegang der Wolle vom Kämmen bis hin zum fertigen Stück. Die Besucher können sich selbst in diesem Handwerk erproben und kleine Stücke wie Bälle, Bänder, Blumen etc. herstellen. Der Filzwurm bietet eigene hergestellte Filzartikel sowie Seife an.  Groß und Klein kann sich bei uns im Filzen üben oder uns am Spinnrad über die Schulter schauen.

Der Seifensieder Laepple

Im frühen Mittelalter entwickelten sich im Mittelmeerraum Zentren eines blühenden Seifensiederhandwerks.  Vor allem Spanien, Italien und später Frankreich besaßen die erforderlichen Rohstoffe. Oliven dienten als Öllieferant, die Aschen von Meerespflanzen enthielten Soda.
Durch den Zusatz von Duftstoffen, die aus verschiedenen Pflanzen gewonnen wurden, verfeinerte man in Frankreich die Seifen. Damit war die Toilettenseife geboren, die als kosmetische Seifenkugeln an Europas Höfen hochgeschätzt, für die Masse der Bevölkerung aber unerreichbare Kostbarkeiten waren.

Der Wetterfahnenmacher Müller

Wetterfahnen haben eine über 2000-jährige Geschichte. Die alten Griechen erbauten 48 v. Chr. in Athen den Turm der Winde, auf dessen Dach sie das berühmteste Wettervorhersagegerät der Antike anbrachten. Allerdings war das noch kein Hahn, sondern ein fischähnlicher Dämon, der mit einem Stab die Windrichtung anzeigte. Die Wikinger verwendeten aufwendig gearbeitete Wetterfahnen aus Metall oder Holz, mit Darstellungen wilder Fabeltiere.
Der Hahn als Windanzeiger, wie wir ihn kennen, begegnete uns das erste Mal zu Beginn des 9. Jahrhunderts in Brescia auf der Turmspitze einer Kirche. Von da an verbreitete er sich im ganzen Abendland und war bald auf Türmen und Dächern ehrbarer Leute zu finden. Mit der Reformation gesellten sich noch andere Figuren dazu, die der wind- und wetterabhängigen bäuerlichen Bevölkerung die Vorhersage abnahmen. Sie entwickelten sich im Laufe der Zeit zu stolzen Besitz- und Erkennungssymbolen der jeweiligen Hausherren.

Der Blankwaffenschmied Pany

Das Schmiedehandwerk ist eine sehr alte Tradition die ich versuche weiterleben zu lassen. Ich betreue mittlerweile zwei historische Schmieden. Gerne können das Schmiedemuseum Pflaumer in Öhringen und ab dem Sommer 2015 auch die Historische Schmiede Bräuninger in Schwöllbronn besichtigt werden. Hierzu ist jedoch eine vorherige Anmeldung notwendig. Es finden regelmäßig auch Vorführungen statt die gerne besucht werden können.

Das Holzspielzeug

Holzspielwaren gehören zu den Klassikern, wenn es um die kreative Beschäftigung der Kleinen geht. Das natürliche Material fühlt sich angenehm an, ist unendlich vielseitig und vor allen Dingen sehr robust. Wir bieten Ihnen Holzspielzeug „made in Germany“, das zu großen Teilen in Handarbeit aus erstklassigen regionalen Hölzern produziert wird. Unsere Holzspielsachen finden auch vielfach als Therapiespielzeug Anwendung. Mit Holzspielzeug direkt vom Hersteller treffen Sie eine gute Wahl.Wenn Sie bewusst Holzspielzeug aus deutscher Produktion suchen, werden Sie hier fündig.

Historische Keramik

Für die authentische mittelalterliche Keramik sorgt Ilja Frenzel. In seiner Werkstatt entstehen seit 2004 Becher, Krüge, Kugeltöpfe und andere historische Gefäße. Die Herstellung demonstriert er auf ausgewählten Märkten in ganz Deutschland und zeigt die Kunst des Drehens an der Fußdrehscheibe.

Weihrauchkrämerey

In ihrem aus Ästen und einem Wagen gebauten Marktstand bietet Sy Elisabeth Geis nicht nur ausgewähltes Räucherwerk, sondern auch Perlen und Knöpfe aus der eigenen Werkstatt an. Aber auch selbstgefertigter Schmuck und pflanzengefärbte Stoffe sind hier zu erwerben.

 

Vom Flachs zum Leinen

Der Beruf des Flachsbauers und – webers wird durch die Familie Martin und Petra Bauer dargestellt. Hier wird die Entstehung des Leinenstoffes gezeigt und wie er von der grünen Pflanze zum fertigen Stoff wird. Leinen oder auch Flachs, wie er im allgemeinen Sprachgebrauch genannt wird, ist eine der ältesten Kulturpflanzen.

Seine Blütezeit erlebte Leinen in Europa im Mittelalter. In Deutschland war der Flachsanbau weit verbreitet und die Erzeugung von Geweben hoch entwickelt.

Der Drehleierbauer

Der studierte Musiker und Künstler Fritz Hirsch baut seit über 10 Jahren Drehleiern. Hirsch hat sich komplett dem Material Holz gewidmet, aus dem die Töne des Mittelalters gelockt werden. Auf den Zunftmarkt bringt er bereits gefertigte Drehleiern zum Anschauen mit und fertigt maßgeschneiderte Instrumente für die Drehleierspieler unter den Besuchern.

Der Salzhändler

Nadja und Klaus Schwade stellen den Salzhändler zu Köln des 13. Jahrhunderts dar. Das Publikum erhält an ihrem Stand geschichtliche Informationen über das Salz sowie die Salzgewinnung im 13. Jahrhundert ( Handelswege über die Hanse; Steuern; Abbau von Kristallsalzen; das Leben der Siedemeister ……). Natürlich wird auch neuzeitliches erklärt. (Einsatz der Salze in der Küche, heutiger Abbau….). Die beiden haben ihren Stand mit sehr viel Liebe gestaltet und gehen mit Leib und Seele in ihrer Darstellung auf – überzeugen Sie sich selbst. Wir freuen uns sehr, dass N+K Salzhändler am Neckar Station machen.

Sarwürker

Raimund Hahn betreibt die „Kettenschmiede“.
Er fertigt vor Ort Kettenhemden, Kettenhauben und anderes Rüstzeug aus Kette.

Daneben bietet er aber auch, aus denselben Ringen, aus denen ein Kettenhemd entsteht, veredelt mit Bronze, handgefertigten Schmuck wie Halsketten, Colliers, Armketten oder Ohrhänger.

Der Stielfertiger

Eicke Rossow zeigt seine Arbeit an einem Ziehbock. Auf dem Ziehbock wurden mit diversen Ziehmessern viele Dinge aus Holz bearbeitet, wie beispielsweise Speichen von Holzrädern, Schindeln, Holzzähne an Holzrechen und Stiele.  Gezeigt wird vornehmlich die Anfertigung von Beilstielen aus Fliederholz. Der verwendete Ziehbock ist mehr als 100 Jahre alt.

Gutenberg Druck

Hans Helter zeigt auf dem Zunftmarkt den Gutenberg Druck. Jede Altersklasse kann an seinem Stand ihrer Kreativität ihren freien Lauf lassen und eigene Druckplatten selbst gestalten. Anschließend können mit den angefertigten Druckplatten Taschen, Wimpel, Puzzle oder T-Shirts selbst bedruckt werden und danach ordentlich und sicher verpackt mit nach Hause genommen werden.

Die Spinnerin

Als Spinnerin wird Astrid Hoy bezeichnet, aber nicht weil sie verrückt ist, sondern weil sie Faden herstellt. Der Faden wird aus der Wolle von unterschiedlichen Schafen gefertigt, die sich auch unterschiedlich anfühlen. Aber auch die Wolle von alpakas wird für die Herstellung verwendet. Der Faden entsteht durch das Verdrehen der Fasern, entweder mittels Handspindel oder aber mittels eines Spinnrads.

Das Kaffeehaus Hagen

Das Hagen ist ein Heilbronner Familienbetrieb in 3. Generation. Das Naturprodukt Kaffee aus der Hauseigenen Rösterei ist und bleibt das Kernprodukt des Traditionsunternehmens.

Der Stuhlmacher

Herbert Meindl und die Handwerkergilde Alt-Brettach vertreten die Zunft der Stuhlmacher auf dem Zunftmarkt. Es wird vor allem das Flechten der Stuhlsitze demonstriert.

Der Verein hat es sich vor allem zur Aufgabe gemacht alte Handwerkskünste auszuüben und auf historischen Festen einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Die Laternenflechterin

Waltraud Gareis ist die Laternenflechterin auf dem Zunftmarkt. Dazu werden von ihr unterschiedliche Gläser mit Weidenruten umflochten. Somit wird jede Laterne zu einem Einzelstück.

 

 

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