Handwerker

Lageplan Zunftmarkt 2022

Übersicht der beteiligten Handwerker, Händler und Verpfleger

geplant 2022 :

Ferrum et ignis

Die historische Schmiedegruppe „ferrum et ignis“ (Harry Grimmbacher) besteht seit ca. 25 Jahren und hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Jahrtausend alte Handwerk der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Gruppe setzt sich hauptsächlich aus Autodidakten zusammen, die in vielen Schmiedekursen zu hervorragenden Schmiedehandwerkern geworden sind. „ferrum et ignis“ ist regelmäßig auf historischen Festen und Kunsthandwerkermärkten zu sehen.

Der Weihrauchladen

Im Weihrauchladen (Sylke Geis) gibt es Räucherwerk und Zubehör aus der ganzen Welt. Feinste Harze, Hölzer, Kräuter und viele eigene Mischungen. Außerdem könnt Ihr am Marktstand alle Düfte „Probe – Riechen“.
Weiter Infos und Bestellmöglichkeiten findet Ihr unter

www.Weihrauchladen.de

Der Faßdeckelschnitzer

Heinz Theobald ist einer der letzten Faßbodenschnitzer Deutschlands. Er ist im lieblichen Taubertal in seiner Heimatstadt Lauda-Königshofen beheimatet. Beigebracht hat sich der studierte Betriebswirt das Handwerk selbst. Seine Aufträge haben ihn schon lange über die Weinkeller des Badischen Frankenlandes hinausgebracht.

Die Zunderwerkstatt

Das ausgestorbene Handwerk des Zundermachers betreibt Bruno Helmle mit seiner HISTORISCHEN ZUNDERWERKSTATT.

Er ist einer der wenigen, der die aufwendige und authentische Herstellung und Bearbeitung des echten Zunderpilzes zum Feuer machen noch beherrscht und aktiv betreibt. An seinem Stand kann man sich das historische Feuermachen erklären und auch vorführen lassen.

Längst vergessene Feuerzeuge und historische Arten des Feuermachens können bestaunt und auch erworben werden.

www.zunderwerkstatt.de

Ralf Doms der Lichtermacher

Ralf Doms, der Lichtermacher, zeigt nach historischem Vorbild das Kerzenziehen aus Parafin und Bienenwachs.
Aber auch die Herstellung von Talglichtern wird er den Besuchern präsentieren. Hier zeigt Doms die Verarbeitung von Rinderfett vom Rohmaterial zum fertigen Talglicht.

www.derlichtermacher.de

Erik vom Tale der Gewürzhändler

Als Erik vom Tale bieten wir auf Mittelaltermärkten unsere Waren feil. Mit unseren Gewürzen und Kräutern aus dem „Orient“ und den „Klostergärten“ sind wir auf vielen Märkten willkommen. Denn auch hier wollen wir Euch Außergewöhnliches in guter Qualität verkaufen, und damit neue Ideen und Abwechslung in eure Küche bringen. „Kräuter sind die Freunde der Ärzte und der Stolz der Köche“ sagte schon Karl der Große. Weitere Spezereien und Köstlichkeiten, die wir mit uns führen, sind z.B. Kräutersud, Kräuteransatz, getrocknete Früchte, kandierter Ingwer und vieles mehr.

www.teeundsuesses.de

Der Schmied Stefan Miller

Ein weiterer Schmied auf dem Zunftmarkt ist Stefan Miller.

Neben Alltagsgegenständen, schmiedet er auch Auftragsarbeiten und beantwortet Fragen des interessierten Publikums.

Der Seifensieder Laepple

Im frühen Mittelalter entwickelten sich im Mittelmeerraum Zentren eines blühenden Seifensiederhandwerks.  Vor allem Spanien, Italien und später Frankreich besaßen die erforderlichen Rohstoffe. Oliven dienten als Öllieferant, die Aschen von Meerespflanzen enthielten Soda.
Durch den Zusatz von Duftstoffen, die aus verschiedenen Pflanzen gewonnen wurden, verfeinerte man in Frankreich die Seifen. Damit war die Toilettenseife geboren, die als kosmetische Seifenkugeln an Europas Höfen hochgeschätzt, für die Masse der Bevölkerung aber unerreichbare Kostbarkeiten waren.

Historische Keramik

Für die authentische mittelalterliche Keramik sorgt Ilja Frenzel. In seiner Werkstatt entstehen seit 2004 Becher, Krüge, Kugeltöpfe und andere historische Gefäße. Die Herstellung demonstriert er auf ausgewählten Märkten in ganz Deutschland und zeigt die Kunst des Drehens an der Fußdrehscheibe.

http://www.mittelalterkeramik.de

Weihrauchkrämerey

In ihrem aus Ästen und einem Wagen gebauten Marktstand bietet Sy (Elisabeth Geis) nicht nur ausgewähltes Räucherwerk, sondern auch Perlen und Knöpfe aus der eigenen Werkstatt an. Aber auch selbstgefertigter Schmuck und pflanzengefärbte Stoffe sind hier zu erwerben.

http://rauch-und-farbe.de

Vom Flachs zum Leinen

Der Beruf des Flachsbauers und – webers wird durch die Familie Martin und Petra Bauer dargestellt. Hier wird die Entstehung des Leinenstoffes gezeigt und wie er von der grünen Pflanze zum fertigen Stoff wird. Leinen oder auch Flachs, wie er im allgemeinen Sprachgebrauch genannt wird, ist eine der ältesten Kulturpflanzen.

Seine Blütezeit erlebte Leinen in Europa im Mittelalter. In Deutschland war der Flachsanbau weit verbreitet und die Erzeugung von Geweben hoch entwickelt.

http://www.bauer-bretten.de

Der Drehleierbauer

Der studierte Musiker und Künstler Fritz Hirsch baut seit über 10 Jahren Drehleiern. Hirsch hat sich komplett dem Material Holz gewidmet, aus dem die Töne des Mittelalters gelockt werden. Auf den Zunftmarkt bringt er bereits gefertigte Drehleiern zum Anschauen mit und fertigt maßgeschneiderte Instrumente für die Drehleierspieler unter den Besuchern.

Der Stielfertiger

Eicke Rossow zeigt seine Arbeit an einem Ziehbock. Auf dem Ziehbock wurden mit diversen Ziehmessern viele Dinge aus Holz bearbeitet, wie beispielsweise Speichen von Holzrädern, Schindeln, Holzzähne an Holzrechen und Stiele.  Gezeigt wird vornehmlich die Anfertigung von Beilstielen aus Fliederholz. Der verwendete Ziehbock ist mehr als 100 Jahre alt.

http://www.glemstalertauschring.de

Markus der Seiler

Egal ob das rutschende Beinkleid oder die holde Frau an den Recken gebunden werden soll, das Schwert oder die Tasche am Gürtel getragen werden soll, beim Seiler können Sie sich den passenden Strick drehen. Markus der Seiler sucht ständig einen Gesellen, dem er das Handwerk des Seilschlagens beibringen kann. Auch für die Zuschauer ist Kurzweil geboten, wenn er von seinem beschwerlichen Leben als Wanderseiler berichtet. Mitmachhandwerk für Kinder und Erwachsene.

Auf eure Mitarbeit freut sich Markus Kreuz der Seiler

Die Spinnerin

Als Spinnerin wird Astrid Hoy bezeichnet, aber nicht weil sie verrückt ist, sondern weil sie Faden herstellt. Der Faden wird aus der Wolle von unterschiedlichen Schafen gefertigt, die sich auch unterschiedlich anfühlen. Aber auch die Wolle von Alpakas wird für die Herstellung verwendet. Der Faden entsteht durch das Verdrehen der Fasern, entweder mittels Handspindel oder aber mittels eines Spinnrads.

Der Bernsteinschleifer

Wer „Baltischen Bernstein“ erwerben möchte ist am Stand von Rimantes Meskenas auf dem Zunftmarkt richtig.

Hier kann nicht nur Schmuck erworben werden, sondern dem Handwerker auch bei der Bearbeitung des Bernsteins zugeschaut werden.

Der Stuhlmacher

Herbert Meindl und die Handwerkergilde Alt-Brettheim vertreten die Zunft der Stuhlmacher auf dem Zunftmarkt. Es wird vor allem das Flechten der Stuhlsitze demonstriert.

Der Verein hat es sich vor allem zur Aufgabe gemacht alte Handwerkskünste auszuüben und auf historischen Festen einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

http://www.handwerkergilde-alt-brettheim.de

Michels Staufer-Lederey
Michel Hieber ist Mitglied des Stauferhaufens und seit vielen Jahren mit seinem Lederstand auf dem Zunftmarkt vertreten. Bei ihm findet man mittelalterliche Gürteltaschen, Gürtel, Trinkhornhalter und vieles mehr. Alle Lederyen sind nach eigenen Schnitten gefertigt und ohne Maschinen hergestellt. Kommen Sie in der Schwibbogengasse vorbei und erleben Sie den Handwerker bei seiner Arbeit.
Der Silber- und Bronzeschmied

Michael Eisermann präsentiert auf dem Zunftmarkt das Handwerk des Silber- und Bronzeschmieds. Seine Zunft beschreibt er folgendermaßen:

Ich Goldtschmid mach köstliche Ding
Sigel und gülden petschafft Ring
köstlich Geheng und Kleinot rein
Versetzet mit Edlem Gestein
Güldin Ketten, Halß und Armband
Scheuren und Becher mancher Hand
Auch von Silber Schüssel und Schaln
Wer mirs gutwillig thut bezahln

http://www.eisermann-schmuck.de

Die Wahrsagerin
Wer interessantes über seine Zukunft erfahren möchte ist auf dem Zunftmarkt ein gern gesehener Gast bei Kerstin Bruhn dem Orakel.
Der Glasbläser

Das Glasblasen (Gerhard Niggemann) vor der Lampe hat seinen Namen von einer Öllampe mit Blasebalg, mit deren Hilfe früher Glasstäbe erhitzt wurden, um das auf diese Weise erweichte Glas zu Perlen, Figürchen und allerlei anderen dekorativen Objekten formen zu können. Im 17. Jahrhundert hatten die Italiener diese Technik schon zur Meisterschaft entwickelt. Die Öllampe ist zwar längst durch den Gas(gebläse)brenner ersetzt worden, aber der Name hat sich erhalten.

Der Imker

Neben Honig bekommt man bei der Imkerei Rosen auf dem Zunftmarkt auch den selbst hergestellten Met.

Die Bienen werden von der Imkerei selbst gezüchtet und alle Produkte sind aus eigener Produktion.

http://www.imkerei-rosen.de

Nik Golder – Der Bildhauer

Der studierte Künstler und Kunsthistoriker Nik Golder zeigt auf dem Zunftmarkt seine neusten Bildhauerarbeiten.

Seine Zeitstellung:

um 1500 und beginnendes 16. Jh.. Also Spätgotik und Frührenaissance. Alle Motive seiner Skulpturen entsprachen auch dieser Zeit.

Seit 1993 ist Herr Golder freischaffender Künstler und unterrichtet zahlreiche Schüler in seinem Atelier in Bad Wimpfen.

http://www.nik-golder.de

Die Brettchenweberin

Patricia Schwab ist die Brettchenweberin.

An ihrem Stand kann man dabei zuschauen wie im Mittelalter textile Bänder und Gewebeabschlusskanten auf Webbrettchen gewebt wurden.

Der Korbmacher

Ein Korbmacher (oder Korbflechter) ist ein handwerklicher Produzent und Reparateur von meist aus Weidentrieben geflochtenen Körben. Ausgebildet werden Korbmacher in Deutschland heute unter der neuen Berufsbezeichnung Flechtwerkgestalter.
Edmund Gehrlein

Der Klausurmacher

Bernhard Gabert präsentiert auf dem Zunftmarkt das seltene Handwerk des Klausurmachers. Er führt vor, wie handgetriebene Buchbeschläge und Buchschliessen aus Messing nach alter Handwerkskunst hergestellt werden. Später zieren die Beschläge schöne alte Bücher und Bibeln. Zu seinen weiteren Arbeiten gehören auch Heraldik, Ahnenforschung und Stammbäume.

Seine Partnerin Mariann Savolyi führt am Stand Restaurierungsarbeiten an alten Büchern vor.

www.buchbeschlaege-buchrestauration.net

Die Gewandschneiderin

Gewandungen von Dori’s Manufaktur – jedes Stück ein Unikat mit Liebe gemacht.
Bei Dori gibt es Gewandungen für jedes Alter. Mädchen und Weibsbilder „mit und ohne „Haube , Jungen und Mannsbilder. Mit Begeisterung und Liebe zum Detail entstehen aus erlesenen pflanzengefärbte Wollstoffe, Seiden und Leinenstoffe Eure neuen Gewänder. Dabei habe ich meinen ganz eigenen Stil. An einigen besonderen Gewändern finden edle Seidenbrokate ihre Verwendung. Für eure Almosen findet ihr das passende Täschchen und für eure Pilgereise findet ihr die passende Tasche.
Kommt vorbei und seht Euch um.
Dorothea Claßen

Die Kräuterhexen

Gewürze und Kräuter sind auch immer Heilkräuter. Was nährt, das heilt. Wir erklären und zeigen, was es bereits seit dem Mittelalter gibt, wo es herkommt und wofür es gut ist.
Verena Niebl und Tanja Skorsetz

Der Küfer
Text folgt in Kürze Text und Bild folgen

Kettenhemdhersteller, Schmuck
Raimund Hahn

Michael Noderer
Pfeil und Bogen
Text und Bild folgen

Iris Sapper
Schuhe filzen

Thomas Schury
Bildhauer

Eduard Seidel
Pinselmacher
Text und Bild folgen
Der Bronzegießer

Richard Sailer
Text und Bild folgen

Schellenklang
Andrea Stephan Text und Bild folgen

Kinderspielzeug
Elke Fuchs
Text und Bild folgen

Verpfleger

Der Hohenloher Bio-Flammkuchen

Das Hauptprodukt von „biobiss“ ist der Hohenloher Bio-Flammkuchen, er wird in vielerlei Variationen, je nach Kundenwunsch, angeboten.

Ob als traditionelle (Schinkenspeck-Zwiebel), vegetarische, mediterrane oder vegane Kreation – der Hohenloher Bio-Flammkuchen wird frisch für Sie zubereitet und ist stets ein ganz besonderer Leckerbissen!
Friedemann Schwarz

https://biobiss.de/

Die Kuchenschmiede

Frischen Langosch und Baumstriezel findet man auf dem Zunftmarkt am Stand von Andreas Toth.
Der Baumstriezel ist ein aus Hefeteig über (meistens) offener Feuerstelle gebackener Kuchen mit Ursprung im südöstlichen Siebenbürgen.

Der Metstand

Seit nun 2008 produziere ich, Björn Schaarschmidt, im schönen Städtchen Aalen, gelegen im Südwesten Deutschlands,
verschiedene Met & Honigfruchtwein Variationen. Hier findet Ihr nicht nur verschiedene Metsorten aus eigener Kreation, sondern auch das passende Zubehör wie zum Beispiel Trinkhörner, Ausgießer und vieles mehr. Honig, Saft, Wasser, Hefe, Kisten, Leder und noch mehr wird direkt hier aus der Region von anderen Klein-wie Großbetrieben bezogen.

http://www.met4you.de

Die Süßbäckerey

Unsere Süßbäckereyen (Crepesbude, Crêpesbude oder auch Crepeshaus genannt) oder unsere Churroseyen sind auf vielen historischen Festen, Mittelaltermärkten und Themenfesten wie z.B Steampunk oder Fantasie-Messen bekannt. Die süßen Leckereyen (z.B. Crêpes, Waffeln, Quarkbällchen, Churros oder Dampfnudeln und Kaffeespezialitäten) haben sich bereits in zahlreiche Herzen und Bäuche geschlichen.
Frank Alt

https://www.crepesbude.de

Der Bier- und Getränkestand

Für die nötige Erfrischung auf dem Zunftmarkt, sorgt der Zunftmarkt e.V. wieder selbst. Somit ist für jeden etwas dabei. Neben Bier gibt es auch Metbier, Kirschbier und alkoholfreie Getränke

www.zunftmarkt.de

Die Eisschleckerei

Text folgt in Kürze.

Die Fladenbäckerei
Heike Stauter

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