General

  • Hoy, Astrid

    Als Spinnerin wird Astrid Hoy bezeichnet, aber nicht weil sie verrückt ist, sondern weil sie Faden herstellt. Der Faden wird aus der Wolle von unterschiedlichen Schafen gefertigt, die sich auch unterschiedlich anfühlen. Aber auch die Wolle von Alpakas wird für die Herstellung verwendet. Der Faden entsteht durch das Verdrehen der Fasern, entweder mittels Handspindel oder aber mittels eines Spinnrads.

  • Hirsch, Fritz

    Der studierte Musiker und Künstler Fritz Hirsch baut seit über 10 Jahren Drehleiern. Hirsch hat sich komplett dem Material Holz gewidmet, aus dem die Töne des Mittelalters gelockt werden. Auf den Zunftmarkt bringt er bereits gefertigte Drehleiern zum Anschauen mit und fertigt maßgeschneiderte Instrumente für die Drehleierspieler unter den Besuchern.

  • Hildebrandt, Harald

    Harald Hildebrandt hat das Glasblaserhandwerk in Thüringen im väterlichen Betrieb erlernt.

    Aus den Glasrohlingen der Farbglashütte Lauscha in Thüringen stellt er mundgeblasene Dinge her – kunstvolle, nützliche und spielerische Dinge wie Trinkbecher, Kerzenhalter, Spielzeug und vielerlei mehr. Seine mundgeblasenen Flaschenteufel schwimmen und tanzen wunderschön in ganz normalen Glasflaschen – sehr zur Freude der Kinder.

  • Helmle, Bruno

    Das ausgestorbene Handwerk des Zundermachers betreibt Bruno Helmle mit seiner HISTORISCHEN ZUNDERWERKSTATT.

    Er ist einer der wenigen, der die aufwendige und authentische Herstellung und Bearbeitung des echten Zunderpilzes zum Feuer machen noch beherrscht und aktiv betreibt. An seinem Stand kann man sich das historische Feuermachen erklären und auch vorführen lassen.

    Längst vergessene Feuerzeuge und historische Arten des Feuermachens können bestaunt und auch erworben werden.

  • Ferrum Et Ignis

    Die historische  Schmiedegruppe „ferrum et ignis“ (Harry Grimmbacher) besteht seit ca. 25 Jahren und hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Jahrtausend alte Handwerk der Öffentlichkeit zu präsentieren.

    Die Gruppe setzt sich hauptsächlich aus Autodidakten zusammen, die in vielen Schmiedekursen zu hervorragenden Schmiedehandwerkern geworden sind. „ferrum et ignis“ ist regelmäßig auf historischen Festen und Kunsthandwerkermärkten zu sehen.

  • Golder, Nik

    Der studierte Künstler und Kunsthistoriker Nik Golder zeigt auf dem Zunftmarkt seine neusten Bildhauerarbeiten.
    Seine Zeitstellung:
    Um 1500 und beginnendes 16. Jh.. Also Spätgotik und Frührenaissance. Alle Motive seiner Skulpturen entsprachen auch dieser Zeit.
    Seit 1993 ist Herr Golder freischaffender Künstler und unterrichtet zahlreiche Schüler in seinem Atelier in Bad Wimpfen.

  • Gehrlein, Edmund

    Ein Korbmacher (oder Korbflechter) ist ein handwerklicher Produzent und Reparateur von meist aus Weidentrieben geflochtenen Körben. Ausgebildet werden Korbmacher in Deutschland heute unter der neuen Berufsbezeichnung Flechtwerkgestalter.

  • Csillag, Saskia

    Schülerin der Hildegard von Bingen und der Hildegard von Bad Wimpfen. Sie hat das Erbe der beiden emanzipierten, pflanzen- und heilkundigen Wissenschaftlerinnen angetreten. Neben Kräutern und Heilpflanzen kennt sie Gewürze als wirkungsvolle Helfer zur Heilung.
    Kommt und schaut, wie man in der Medival-Apotheke zu Bad Wimpfen Pillen dreht oder aus einfachen Zutaten eine wunderbare Heilsalbe herstellt.